Frankreich
2025
Normandie
Nach einigen Überlegungen entschieden wir
uns, in den Herbstferien 2025 mit dem (gemieteten) Wohnmobil wieder (nach 2022) die Normandie und die Bretagne
anzusteuern.
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Start in Frankreich war diesmal Compiègne
(A). Dann ging es weiter nach Giverny (B) und
Honfleur (C), von dort aus
die Küste entlang über Deauville
(D) und Cabourg bis
Bayeux (E), und nach einem
Abstecher nach Arromanches
(F) weiter zum
Mont Saint-Michel (G).
Compiègne
Compiègne ist ein geschichtsträchtiger Ort:
In einem Wald in der Nähe wurde 1918 in einem Eisenbahnwagen die Kapitulation
Deutschlands unterzeichnet. Hitler rächte sich für diese "Schmach", indem er an
gleicher Stelle im gleichen Wagen am 22. Juni 1940 General Huntziger die
französische Kapitulation unterzeichnen ließ.
Giverny
In dem Örtchen Giverny findet man
das Haus und den Garten von Claude Monet (Tickets unbedingt vorher
online kaufen, wenn man lange Wartezeiten vermeiden möchte). Und so dürften sich
dort täglich viel mehr Touristen als Einwohner (rund 400) aufhalten... Einen
Bummel durch Giverny an sich unternimmt man am besten, wenn Monets Haus und
Garten geschlossen sind.
Honfleur
Eigentlich sollte Étretat die nächste
Station sein (deshalb auf die Seine-Fähre bei Quillebeuf-sur-Seine), aber dort
waren der Stellplatz für Camper und die Stadt selbst hoffnungslos überfüllt, so
dass wir Richtung Honfleur abdrehten.
Deauville
Nach Honfleur hielten wir uns an die
Küstenstraße durch Deauville und Cabourg, eine wunderschöne Strecke, die ich
aber nicht im Sommer erleben möchte, wenn zehntausende Urlauber unterwegs sind.
Im Herbst ist es leer und entspannt.
Deauville, zwei Zugstunden von Paris
entfernt, ist ein mondäner Badeort mit Casino und allem Pipapo für die Haute
volée, fürs Sehen und Gesehenwerden im Sommer.
Cabourg
Cabourg (rund 3.500 Einwohner) ist ein
weiteres Seebad, das man mit seinem Strand im Oktober faktisch allein für sich
hat.
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Bayeux
Die Stadt mit der Kathedrale Notre-dame
liegt knapp 10 km landeinwärts der D-Day-Strände "Omaha Beach" und "Gold Beach".
(Sehr positiv kann man den Campingplatz
"Camping des Bords de l'Aure" hervorheben, von dem aus man zu Fuß in 10 Minuten
in der Altstadt ist.)
Arromanches
Arromanches-les-Bains ist ein Küstenort am
"Gold Beach". Nach der Landung der Westalliierten am 6. Juni 1944 entstand dort
einer der beiden künstlichen Häfen zur Anlandung weiterer Truppen und
Ausrüstung. Die Überreste der alten Hafenanlagen
und das "Musée du Débarquement" erzählen von den Geschehnissen rund um den
D-Day.
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Mont Saint-Michel
Auch wenn das Wetter diesmal nicht ganz so
spätsommerlich wie 2022 war, den Mont Saint-Michel kann man auch ein zweites Mal
besuchen.
Und weiter ging es in die Bretagne...
Fotos (C) U. Kaiser 2025
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